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Projekt · FlexCase · Half-Breadboard · ohne Werkzeug

WLAN-Anzeige

Vorne zeigt das Display, was dein Mikrocontroller aus dem Internet holt – die Uhrzeit, das Wetter von morgen oder wie viele Abonnenten dein Kanal hat. An der Seite meldet eine grüne oder rote LED, ob das WLAN steht, hinten sorgt die Lüftung für frische Luft. Klein genug fürs Regal – und für jeden Drucker. Hier siehst du jeden Schritt: welche Teile du druckst, wie die Bauteile an die Wände kommen und wie alles zusammenpasst.

  • 6 Druckteile+ 4 kleine Klammern
  • ca. 10 MinutenZusammenbau
  • Ohne Werkzeugnichts löten, nichts schrauben
Das fertige Gehäuse: vorne das Display, rechts zwei Status-LEDs

Das brauchst du

Bauteile

Die Händler sind Beispiele – passende Teile von anderen Händlern funktionieren genauso.

Gehäuse

Alle Teile stammen aus dem Breadboard FlexCase – ein Set für viele Projekte.

Das kleinste Gehäuse des Sets: Der Boden misst 126 × 80 mm und passt auch auf Drucker mit 180 mm Druckfläche (z. B. Bambu Lab A1 mini). Deine Schaltung und deinen Mikrocontroller wählst du selbst; Display und LEDs erreichst du mit Jumper-Kabeln (Buchse–Stecker).

FlexCase im Shop
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Teile drucken

Sechs Teile aus dem Set und vier L-Klammern.

Alle Druckteile, so wie sie auf dem Druckbett liegen
Datei im SetStückPlatz
Half-Breadboard (Boden)1) Basis1Boden
Half-Breadboard (Deckel)1) Basis1Deckel
LCD 16×2 (M)6) LCD 16×21vorne
LEDs 5 mm ×2 (S)3) LEDs 5 mm1rechts
Kabelausgang USB (S)11) Kabelausgang1links
Lüftung Waben (M)10) Lüftung1hinten
L-Klammer 2,2 mm (Standard)2) Montage (L-Klammern)4fürs Display
So liegen die Teile richtig

Die Dateien liegen schon so, wie sie gedruckt werden: Wände mit der Außenseite aufs Bett – dann wird die Front schön glatt –, der Deckel umgedreht. Die L-Klammern sind winzig: am besten mit auf die Platte einer Wand legen.

Klammern zu fest oder zu locker?

Jeder Drucker druckt etwas anders. Im Ordner „Montage“ liegen die Klammern deshalb in fünf Stärken – welche passt?

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Welche Wand wohin

Vorne das Display, rechts die LEDs, links der Kabelausgang, hinten die Lüftung.

Das Gehäuse auseinandergezogen: jede Wand an ihrem Platz
LCD 16×2 (M) von außenLCD 16×2 (M) von innen
VorneLCD 16×2 (M)
LEDs 5 mm ×2 (S) von außenLEDs 5 mm ×2 (S) von innen
RechtsLEDs 5 mm ×2 (S)
Kabelausgang USB (S) von außenKabelausgang USB (S) von innen
LinksKabelausgang USB (S)
Lüftung Waben (M) von außenLüftung Waben (M) von innen
HintenLüftung Waben (M)
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Display einbauen

LCD 16×2 in die M-Wand vorne – mit vier L-Klammern.

Du brauchst
  1. Wand von innen

    Neben den vier Domen sind die Taschen für die Klammern.

  2. Display einlegen

    Das Display von innen ins Fenster legen, die Stiftleiste zeigt zur Seite.

  3. L-Klammern einstecken

    Jede Klammer in ihre Tasche drücken, der Arm liegt auf der Platine. Falsch herum passt sie nicht hinein.

  4. Fertig

    Von außen schaut das Display durch das Fenster.

Lieber geschraubt? Die Wand hat auch Löcher für Einschmelzgewinde M3 – so geht’s mit Gewinde und Schrauben.

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Status-LEDs einbauen

Eine rote und eine grüne LED in die S-Wand rechts.

Du brauchst
  1. LEDs in die Clips

    Jede LED von hinten in ihren Clip drücken – von vorne passt sie nicht hindurch. Mit etwas Druck, notfalls vorsichtig mit einem Schraubendreher.

  2. Clips in die Wand

    Jeden Clip mitsamt LED von außen in sein Loch drücken, bis er einrastet – so sitzen die LEDs besonders fest. Rot oben, Grün unten – oder wie du magst.

  3. Von innen

    Die Clips sitzen in den Löchern, die Beinchen zeigen nach innen.

Vorwiderstand nicht vergessen

Jede LED braucht in deiner Schaltung einen Vorwiderstand (z. B. 220 Ω), sonst geht sie – oder der Pin – kaputt. Das lange Beinchen ist Plus.

Wofür die LEDs?

Zum Beispiel Grün, solange das WLAN verbunden ist, und Rot, wenn etwas nicht klappt. Oder sie melden etwas Neues: Rot, wenn es morgen regnet.

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Zusammenbauen

Magnete, Breadboard, Wände, Deckel.

Du brauchst
  1. Magnete einkleben

    Optional: je ein Magnet mit einem Tropfen Sekundenkleber in die vier Ecksäulen des Bodens und in den Deckel. Auf die Polung achten!

  2. Breadboard einsetzen

    Mit etwas Druck in die Tasche im Boden – es hält von selbst.

  3. Wände einstecken

    Erst die Kabel an Display und LEDs anstecken, dann die Wände von oben zwischen die Säulen schieben.

  4. Deckel aufsetzen

    Die Magnete halten ihn – zum Umbauen einfach abheben.

Kabel nach draußen

Das USB-Kabel deines Mikrocontrollers läuft durch die Wand links. Steck die Wand zuletzt ein und fädle das Kabel vorher durch die Öffnung.

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Fertig!

So sieht deine WLAN-Anzeige von vorne und von hinten aus.

Jetzt fehlt nur noch dein Programm

Welchen Mikrocontroller du nimmst und wie du ihn programmierst, entscheidest du selbst – er braucht nur WLAN. Für Uhrzeit, Wetter und Abo-Zähler gibt es für alle gängigen WLAN-Mikrocontroller fertige Beispiele. Zum Programmieren musst du das Gehäuse nicht öffnen: Das USB-Kabel kommt links heraus und versorgt die Anzeige danach auch mit Strom.

Und jetzt?

Tausch einfach eine Wand: Mit drei LEDs statt zwei wird die Seite zur Ampel – zum Beispiel für die Regenwahrscheinlichkeit von morgen. Alle Wände gibt es im FlexCase-Set.